30°-SOLAR GmbH - Projektentwicklungsgesellschaft für Solarenergie

Solar-Lexikon / FAQS

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Solarlexikon

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Arten von Solarzellen:

Photovoltaik Module bzw. Solarmodule / PV Module


Die hier augeführte Liste der am Markt erhältlichen Solarzellen bzw. Solarmodulen oder auch Photovoltaik Module genannt, erhebt keinesfalls Anspruch Vollständigkeit. Wir bemühen uns diese Liste der Solar PV Module stets zu aktualisieren.

Es gibt mitlerweile sehr viele Photovoltaik Module verschiedener Hersteller am Markt, bei denen die Funktionsweisen zwar meist nach dem gleichen Prinzip abläuft, jedoch finden die unterschiedlichen Solar PV Module je nach Verwendungszweck ihren individuellen Einsatzort. Daher ist die Frage nach einem sehr guten oder dem "besten" PV Modul nicht so einfach zu beantworten und sollte je nach Bauvorhaben bzw. Einsatzort individuell mit einem Experten für PV Anlagen geplant werden.

1. Monokristalline Solarmodule / Photovoltaik Module

Monokristalline PV- Module zählen zu den Solarmodulen, die sehr aufwendig hergestellt werden. Wegen des sehr hohen Siliziumgehalts der Solarzellen, sind diese Module sehr effektiv, was sich auch auf den Wirkungsgrad und somit die höhere Solarernte auswirkt. Aus diesem Grund sind monokristalline Solarmodule auch sehr gut für Dachflächen geeignet, bei denen nur eine geringe Fläche zur Verfügung steht, um eine PV- Anlage zu installieren.

Die PV Module haben eine Lebensdauer von etwa dreißig Jahren, von denen die Hersteller etwa zwei Drittel Hersteller-Leistungsgarantie übernehmen. Man erkennt monokristalline PV Module an ihrer meist dunkelblauen bis schwärzlichen Färbung. Zusammenfassend kann angemerkt werden, dass monokristalline PV- Module im Vergleich zu polykristallinen zwar einen höheren Wirkungsgrad haben, daher jedoch meist teurer und auch stärker verbreitet sind.


2. Polykristalline Rückkontaktzellen

Polykristalline PV Module erkennt man an der meist bläulichen Färbung und der kristallinen Struktur. Der Einsatz von polykristallinen Solarzellen bzw. Solarmodulen zählt bei der PV Modul- Herstellung derzeit weltweit zu den am häufigsten verwendeten PV Modulen.

Dass polykristalline PV Module einen geringeren Wirkungsgrad haben als z.B. monokristalline PV Module ist vor allem darauf zurückzuführen, dass diese bei der Herstellung weniger reines bzw. mehr unreines Silizium beinhalten. Die Lebenserwartung polykristalliner PV Module beträgt etwa 30 Jahre. Diese PV Module sind sehr gut für größere Dachflächen geeignet, da im Gegensatz zu den meisten monokristallinen PV Modulen weniger Leistung erzeugt wird.

3. LGBC-Zellen (BP Solar)
Laser Groove Buried Contact


LGBC - Zellen werden umgangssprachlich auch Saturnzellen genannt. Gefertigt werden LGBC – Zellen von der Firma BP Solar. Saturnzellen zählen zu den monokristallinen Hochleistungszellen. Durch die besondere Struktur der Zellen werden Reflexionsverluste verringert und das Licht, dass von der Seite einfällt, kann somit besser genutzt werden. LGBC - Zellen bzw. Saturnzellen werden in Serie produziert. Die Entwickler sind bestrebt, die Saturnzelle stets weiter zu entwickeln und den Wirkungsgrad zu optimieren. Derzeit liegt der Wirkungsgrad der Solarmodule bestehend aus Saturnzellen bei bis zu 15,5 Prozent.

4. CIS Solarmodule bzw. Photovoltaik Module kurz CIS - Module

CIS - Module haben nach Ansicht vieler Experten enormes Potential. Vor allem die Bestandteile von CIS - Modulen bzw. die Technologie zur Herstellung der Module deuten auf eine revolutionäre Entwicklung hin.

CIS steht für Kupfer (Cu), Indium (In) und Selen (SE). Die CIS - Modul Produktion wird in Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen. Neben einigen Solarfabriken, die sich derzeit noch in Planung befinden entstanden in den letzten Jahren einige Fabriken wie z.B. die Würth Solar GmbH und Co. KG, die sich auf CIS - Modul Produktion spezialisiert haben. Unter den Dünnschicht Modulen sind sind CIS - Module, die mit dem derzeit höchsten Wirkungsgrad. Ein eindrucksvolles Beispiel für den Einsatz von CIS- Technologie liefert der CIS Solar Tower, der mit einer Höhe von 122 Metern 180.000 kWh Strom pro Jahr liefert. Hier wurden die Module in der Fasade integriert.

5. Kristalline Dünnschichtmodule / Dünnschicht Photovoltaik Module

Kristalline Dünnschichtsolarmodule bestehen aus eine ca. zwei Mikrometer dünnen Schicht Silizium. Dieser Aspekt macht diese Form von Solarmodulen sehr interessant. Die im Solarmodul integrierten Kristallinen-Silizium-Dünnschichtsolarzellen kurz auch KSD- Zellen genannt, sind auf Grund der Eigenschaft, dass erheblich weniger Silizium für die Produktion von Solarmodulen benötigt wird wirtschaftlich sehr interessant. 

Der Wirkungsgrad von kristallinen Dünnschichtmodulen liegt z.B. bei Modulen der CSG Solar AG (CSG steht für Crystalline Silicon on Glass) bei bis zu 7,6 Prozenz (Stand Februar 2007). Die Photovoltaik – Branche setzt große Hoffnung auf diese Art von Solarmodulen. Dass die Wirkungsgrade dieser Module sich in den nächsten Jahren erhöhen werden ist eigentlich klar, jedoch braucht alles seine Zeit.

6. Cadmium-Tellurid-Module

Hersteller:

  • Antec Solar AG (Deutschland)
  • First Solar

7. Bandgezogene Solarzellen

Hersteller:

  • Evergreen Solar
  • EverQ GmbH

Abschreibung Photovoltaikanlage / Steuerleitladen Photovoltaikanlagen

Da ein Photovoltaikanlagenbetreiber den produzierten Strom in das Netz des Energieversorgers einspeist, und er durch die Einspeisevergütung Einnahmen erzielt, ist er verpflichtet diese zu versteuern. Anschaffungskosten und Kosten für die Wartung und Reparatur der Solaranlage können hingegen vom Betreiber steuerlich abgesetzt werden. Hierfür hat der Betreiber zwei Möglichkeiten. Zum einen die lineare Abschreibung, bei der 5 Prozent jährlich über die Anzahl der Nutzungsjahre angesetzt werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit die Photovoltaikanlage degressiv abzuschreiben. Dabei sind für das Jahr 2007 höhstens 15 Prozent des Vorjahreswertes möglich. Grundvoraussetzung für diese Art der Abschreibung ist, dass der Betreiber der Solaranlage zuvor eine Ansparrücklage gebildet hat.

Akku / Akkumulator für Solaranlagen

Ein Akkumulator oder kurz Akku genannt dient als Zwischenspeichermedium für den produzierten Solarstrom. Für die Solarbranche werden bzw. wurden häufig Nickel-Cadmium-Akkus eingesetzt. Jedoch finden immer mehr, umweltfreundliche Nickel-Metallhydrid- und Nickelhydrid-Akkus ihren Einsatz. Die meisten Akkus für Solaranlagen haben eine Spannung von 1,2 Volt, zum Teil werden auch Autobatterien mit einer Spannung von 12 Volt eingesetzt.

Abschattung

Die durch umgebende Bebauung oder Vegetation geworfenen Schatten führen zu Ertragseinbußen von Solarwärmeanlagen.

 

Absorber

Empfänger der Solarstrahlung, geschwärzt oder mit einer --> selektiven Beschichtung und mit einem integrierten Rohrsystem versehen. Auf der Oberfläche wird die Strahlung der Sonne in Wärme umgesetzt und an ein --> Wärmeträgermedium (Wasser-Frostschutzmittel-Gemisch) übertragen.

 

Absorptionsgrad (α), gibt den Anteil der auf eine Fläche treffenden Strahlung an, der in Wärme umgesetzt wird.

 

Aperturfläche

Glasfläche eines --> Kollektors, durch die die Solarstrahlung eintreten kann. Die Aperturfläche ist die Bezugsgröße für den Kollektor-Wirkungsgrad nach DIN 4757.

 

Amortisationszeit

Zeit, in der z. B. eine Solarwärmeanlage durch Energiekosteneinsparung die Investitionskosten wieder erwirtschaftet. Die Amortisationszeit ist in diesem Fall abhängig von den Kosten der (eingesparten) konventionellen Energie und der Laufzeit, den Investitionskosten sowie dem Jahresenergieertrag der Anlage. Die Amortisationszeit ist nicht zu verwechseln mit der --> Energierücklaufzeit.

 

Azimut (Sonnenazimut, Azimutwinkel)

Der Winkel zwischen der geografischen Südrichtung und der senkrechten Projektion der Strecke Beobachter – Sonne auf die Horizontale.

 

Antireflexschicht

Als Antireflexschicht wird eine wenige millionstel Millimeter starke, transparente Schicht bezeichnet, welche Reflexionsverluste verringert. Das Licht, welches von der Oberfläche einer Solarzelle reflektiert wird, wird nicht absorbiert. Daher dient dieses nicht der Stromerzeugung. Eine Antireflexschicht trägt zur Erhöhung der Lichtausbeute bei und erhöht analog dazu auch den Wirkungsgrad.

Amorphe Solarzellen

Amorphe Solarzellen bestehen aus nichtkristallinem also amorphem Material. Amorphe Solarzellen haben die positive Eigenschaft, dass nur wenig Material benötigt wird, um diese Solarzellen herzustellen. Sog. Dünnfilmsolarmodule entstehen durch Aufdampfen auf Glas oder hauchdünner Edelstahlfolie. Materialien, die für die Herstellung von amorphen Solarzellen verwendet werden können sind z.B. Silizium, CdTe und CIS.

Amorphes Silizium

Der Begriff Amorph stammt aus dem Grieschischen und bedeutet übersetzt soviel wie gestaltlos. Da amorphes Silitium ein sehr starkes Absorptionsvermögen besitzt, genügen der Solarindustrie insbesondere zur Herstellung von Solarzellen Mücrometerdünne Schichten für die Produktion von Solarmodulen. Oftmals finden diese ihre Anwendung bei sog. Dünnschichtsolarzellen.


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B

 

Bestrahlungsstärke

Leistungsdichte der auf eine Fläche auftreffenden Solarstrahlung in W/m².

 

Brennstoffeinsparung

Bei einer Kollektoranlage ist die Einsparung an Brennstoff höher als der --> Solarertrag. Jeder Heizkessel weist bei der Warmwasserbereitung Verluste auf, d. h. die --> Energie des Brennstoffs kann nur zum Teil zur Wassererwärmung genutzt werden und der --> Nutzungsgrad des Kessels liegt somit unter 100%.

 

Bei modernen Heizkesseln liegt der durchschnittliche Nutzungsgrad für die Zeiten, in denen die Solaranlage Erträge liefert, bei rund 80 %, so dass eine --> Kilowattstunde nutzbare Solarwärme 1 kWh/0.8 = 1.25 kWh Brennstoff ersetzt. Für andere Energiearten (Strom, Fernwärme) ergeben sich – je nach Art der Einkopplung – unterschiedliche Nutzungsgrade, die meist höher liegen.

 

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C

 

CO2-Minderung

Die von einer Solaranlage vermiedene Menge an Kohlendioxid (CO2) hängt vom ersetzten Brennstoff (Gas, Heizöl, Kohle) bzw. von der eingesetzten konventionellen Energie (Strom, Fernwärme) ab und ist proportional zu der Einsparung an Brennstoff bzw. Energie. Die Multiplikation der Einsparung mit dem so genannten Emissionsfaktor (Einheit kg CO2 pro kWh Brennstoffeinsparung bzw. Tonne CO2 pro MWh) liefert den vermiedenen CO2-Ausstoß. Die CO2-Minderung ist ein Maß für den Beitrag zum Klimaschutz, den eine Solaranlage leistet.

 

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D

 

Diffuse Strahlung

Die auf der Erdoberfläche empfangene Sonnenstrahlung teilt sich in einen direkten und einen diffusen Anteil auf. Diffuse Strahlung ist all die Strahlung, die nicht auf geometrisch geradlinigem Weg von der Sonne auf den Beobachtungspunkt fällt, sondern z. B. durch die Bestandteile der Atmosphäre gestreut oder reflektiert wurde. --> direkte Strahlung.

 

Direkte Strahlung

Sonnenstrahlung, die auf direktem Weg von der Sonne die Erdoberfläche erreicht. Zur direkten Solarstrahlung addiert sich die --> diffuse Strahlung.

 

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E

 

Eigensicherheit

Gemäß DIN 4757 bedeutet Eigensicherheit bei Kollektoranlagen, dass es bei normalen Betriebszuständen nicht zu Störfällen kommt, deren Behebung über den üblichen Bedienungsaufwand hinausgeht. Eine Kollektoranlage darf sich z. B. bei Überhitzung (Stillstand der Pumpe) nicht über das Sicherheitsventil entleeren.

 

Emissionsgrad (ε)

Kenngröße für die Energieverluste durch die Abstrahlung von Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung). Ein Emissionsgrad von 0,12 besagt, dass 12% der in Wärme umgewandelten Sonnenenergie wieder abgestrahlt werden.

 

Endenergie

Energie, die vom Verbraucher (z. B. Haushalt) zum Zwecke der weiteren Umwandlung und Nutzung bezogen und eingesetzt wird. Die Endenergie kann --> Sekundärenergie (z. B. Heizöl, Fernwärme, Elektrizität) oder --> Primärenergie (z. B. Erdgas) sein.

 

Energie

Fähigkeit eines Körpers, eine äußere Wirkung hervorzurufen, die in verschiedenen Formen auftreten kann: als elektrische Energie, mechanische Arbeit oder Wärmeenergie. Energie wird in unterschiedlichen Einheiten angegeben, z. B. als Kilowattstunde (kWh) oder Joule (J). Ein Joule ist eine Wattsekunde (Ws).

1 kWh = 1.000 Wh = 3.600.000 Ws.

 

Energierücklaufzeit

Die Zeit, die eine Solarwärmeanlage braucht, um die bei der Herstellung benötigte Energie zu erzeugen. Sie beträgt bei Solarwärmeanlagen i. d. R. weniger als zwei Jahre.

 

Ertrag

Die Wärmemenge, die an einer bestimmten Stelle einer Kollektoranlage an den nachfolgenden Rohrkreislauf oder Speicher übergeben wird. Erträge werden meist als Summen über einen Tag, einen Monat oder ein Jahr angegeben. Sogenannte spezifische Werte beziehen sich auf die Kollektorfläche. Maßgebliche Kollektorfläche ist nicht die Bruttofläche, sondern die energetisch wirksame --> Aperturfläche. Diese Fläche wird von allen Herstellern angegeben und ist in DIN 4757 bzw. in EN 12975 einheitlich für alle --> Kollektoren definiert.

 

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F

Fassaden mit integrierter Photovoltaik- Anlage

Bei sog. Fassaden Photovoltaikanlagen werden die PV- Module direkt an der Hausfassade montiert. Durch die senkrechte Installation sind die Erträge der Photovoltaikanlage sehr gering. Im EEG (Erneuerbare Energien Gesetz), werden Fassadenanlagen höher vergütet als übliche Photovoltaikanlagen, welche auf dem Dach installiert sind und daher bessere Voraussetzungen für die Stromproduktion haben. Durch diese Regelung werden geringere Erträge wieder ausgeglichen.

Die Finanzierung einer Solar Anlage (PV- Anlage / Solarthermie- Anlage)

Die eigene Solaranlage zu besitzen, ist für viele Hauseigentümer eine echte Überlegung wert. Meist kommt für die Investition in eine Solaranlage (Photovoltaik oder Solarthermie) eine Finanzierung in Frage, denn Solaranlagen sind eine sehr kostspielige Angelegenheit. Zum Einen entstehen zum Teil hohe Kosten beim Kauf der Solar- Anlage und zum Anderen entstehen bei den meisten auch z.T. hohe Kosten für die Installation durch einen Fachberieb, damit die Solaranlage auch optimal funktioniert. Nur die Wenigsten finanzieren die Solaranlage nicht über einen Photovoltaik Kredit sondern bezahlen die Solaranlage aus Eigenkapital. Da in den meisten Fällen jedoch eine Finanzierung der PV- Anlage oder Solarthermie- Anlage in Betracht kommt, stehen sie vor dem Problem den richtigen Kredit- Vermittler für die Solaranlage zu finden, welcher den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Von einigen Banken werden sehr günstige Kredite bzw. Solardarlehen vergeben. Ein Vergleich unterschiedlicher Kredit- Institute um die Solar- Anlage optimal zu finanzieren lohnt sich jedoch in den meisten Fällen.

Freiflächenanlagen / Photovoltaik- Anlagen im Freien

Wie der Begriff Freiflächenanlagen bereits vermuten lässt, versteht man darunter eine Photovoltaik-Anlage, die nicht wie üblich auf z.B. Hausdächern installiert ist, sondern an einer freien Fläche aufgebaut wird. Einige Freiflächenanlagen verwenden sogenannte Nachführsysteme um die Photovoltaik-Module dem Verlauf der Sonne anzupassen und somit einen höheren Ertrag zu erzielen. Der Nachteil derartiger Anlagen sind die zusätzlichen Kosten, die entstehen, da Nachführsysteme sehr kostenintensiv sein können. Freiflächenanlagen nehmen zum Teil sehr große Flächen in Anspruch und sind mit der örtlichen Baubehörde abzustimmen. Bei der Vergütung bzw. Förderung haben Freiflächenanlagen ebenfalls das Nachsehen, da die Vergütungsgrundsätze des EEG geringer sind als für Photovoltaik-Anlagen, die z.B. auf einem Hausdach installiert werden


G

 

Globalstrahlung

Summe aus --> direkter Sonnenstrahlung und --> diffuser Himmelsstrahlung auf die Horizontale. Die Erdatmosphäre verringert die Strahlungsleistung der extraterrestrischen Solarstrahlung (--> Solarkonstante) durch Absorption, Reflexion und Streuung, so dass sich die Bestrahlungsstärke auf der Erdoberfläche in unseren Breiten auf ca. 1.000 W/m² (Sommer, klarer Himmel, Mittagszeit) verringert. Das Sonnenenergieangebot schwankt in Abhängigkeit von meteorologischen Bedingungen und astronomischen Gesetzmäßigkeiten (die u. a. den jahreszeitlichen Verlauf bestimmen).

 

Die mittlere Jahressumme der Globalstrahlung auf eine horizontale Empfangsfläche beträgt z. B. in der Region Hannover etwa 1.000 kWh/(m² · α). Das entspricht dem Energieinhalt von 100 Litern Heizöl oder 100 m³ Gas.

 

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H

 

Heatpipe

Vakuumröhren-Technik, bei der die Wärme des --> Absorbers über ein geschlossenes Wärmerohr aus der Glasröhre herausgeführt und über eine nasse oder trockene Anbindung an das --> Wärmeträgermedium abgegeben wird.

 

Hysterese

Unterschied zwischen der Einschalt- und Ausschalt-Temperaturdifferenz einer --> Temperaturdifferenz-Regelung.

 

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I

Die Photovoltaik Indachmontage

Das Grundprinzip der Photovoltaik Indachmontage ist die Integration der Solarmodule bzw. Photovoltaikmodule in die Dachhaut. Durch die Photovoltaik Indachmontage kann eine optisch sehr ansprechende Gestaltung des Daches erzielt werden. Um den gewünschten Solar - Ertrag zu erhalten ist eine gut ausgeführte Hinterlüftung der Photovoltaikmodule sowie das entsprechend fachgerechte auszuführende Handwerk zu beachten.

Inselanlage bzw. Inselsystem – Photovoltaik ohne Netzanschluss

Werden Photovoltaik- Anlagen (PV- Anlagen) betrieben und der durch die PV- Anlage erzeugte Solarstrom in Akkus gespeichert und nicht wie in den meisten Fällen in das Stromnetz eingespeist, spricht man von einer Inselanlage. Grundlegend, besitzt eine Inselanlage die Eigenschaft, dass der durch die Photovoltaik- Anlage erzeugte Strom zur Selbstversorgung erzeugt wird. Inselanlagen werden häufig dort eingesetzt, wo wegen der hohen Erschließungskosten z.B. in Randgebieten ein Netzanschluss nicht in Betracht gezogen wird. Immer häufiger finden Inselanlagen auch ihren Einsatz in öffentlichen Parks oder zur Beleuchtung von Straßen etc. Sehr gut können Inselanlagen auch für die Schifffahrt eingesetzt werden. Der durch die PV- Module der Inselanlage erzeugte Strom lädt die Akkus während des Tages auf, damit z.B. Fahrwassertonnen (auch Leuchtbojen genannt) nachts die Kennung (Leuchtsignale) an die Schifffahrt senden können.

Wo können Photovoltaik- Anlagen zum Einsatz kommen?

Wer sich für die Installation einer Photovoltaikanlage interessiert, steht früher oder später vor dem Problem, wo der beste Ort zur Installation am bzw. im Gebäude ist. Grundlegend, kann eine Photovoltaik- Anlage fast überall am bzw. im Gebäude installiert werden.

A: Die Installation einer Photovoltaik- Anlage auf dem Dach

Es besteht die Möglichkeit eine Photovoltaik- Anlage auf dem Dach zu installieren. Man nennt diese Form der Installation Auf-Dach-Montage. Der Vorteil von Auf-Dach-Montagen von Photovoltaikanlagen besteht darin, dass diese Art der Montage sich in den meisten Fällen problemlos nachrüsten lassen und man neben einer zusätzlichen Dämm- bzw. Isolierschicht kaum Probleme mit der Abdichtung der Photovoltaikanlage bekommt. Ein weiterer positiver Effekt, ist der Selbstreinigungseffekt der Photovoltaikanlage. Bei Regen wird der größte Teil an Verunreinugung einfach weggespült. Auch im Winter rutscht der Schnee bei den meisten Dächern ab einer Dachneigung von etwa 35 Grad problemlos herunter.

B: Die Installation einer Photovoltaik- Anlage im Dach

Photovoltaikanlagen, die in einem Dach integriert werden, sind besonders gut für Gebäude geeignet, die neu gebaut werden und ein Schrägdach haben. Zwar wirkt eine Photovoltaik- Anlage, die in einem Dach eingebaut ist sehr elegant, aber viele Photovoltaikmodule erreichen bei dieser Art der Installation im Gegensatz zur Auf-Dach-Montage einen geringeren Wirkungsgrad. Photovoltaikanlagen, die in einem Flachdach integriert sind, haben auf Grund des ungünstigen Einstrahlungswinkels zur Sonne entsprechend niedrigere Erträge. Ein weiterer Nachteil einer Photovoltaikanlage, die in einem Flachdach integriert ist, stellt der Selbstreinigungseffekt durch Niederschlag dar, denn im Gegensatz zu einem Schrägdach, wo das Regenwasser problemlos den Dreck herunterspült, staut sich dieser dort an und es kann zu Algenbewuchs kommen.

C: Die Installation einer Photovoltaikanlage in einer Fassade

Vor allem bei großen, mehrstöckigen Bürogebäuden kommen immer häufiger Photovoltaikanlagen bzw. Solarmodule zum Einsatz. Als positiver Aspekt, bei dieser Art der Installation von Photovoltaik- Modulen fällt besonders die Eigenschaft der Isolierung ins Gewicht. Solarmodule können aber auch als Markise bzw. Sonnenschutzsystem ihre Verwendung finden. Auch bei Photovoltaikanlagen, die in einer Fassade installiert sind ist häufig der schlechte Einstrahlungswinkel der Sonne ein Problem, das den Planern bzw. Ingenieuren Kopfschmerzen bereitet.


J

Momentan sind leider keine Begriffe zum Thema Solar und Photovoltaik unter dem Buchstaben J vorhanden.

 

K

 

Kilowattstunde (Abk. kWh)

Maßeinheit der Energie (1 kWh = 1.000 Wh).

 

Kollektor

Elementares Bauteil einer Kollektoranlage, das die Solarstrahlung möglichst effizient in Wärme umwandeln soll. Diese wird durch ein --> Wärmeträgermedium aufgenommen, transportiert und mittels eines Wärmetauschers an einen Speicher abgegeben. Ein Flachkollektor besteht aus einem gut wärmegedämmten Gehäuse, in dem ein --> Absorber liegt. Das Gehäuse wird mit einer Scheibe aus Solarglas abgedeckt.

 

Kollektorkreis (Solarkreis),

Kreislauf zwischen Kollektor und Speicher einer Kollektoranlage, bestehend aus --> Kollektor, Verrohrung, Wärmetauscher und Pumpe sowie Sicherheitseinrichtungen.

 

Kollektorkreisertrag

Diejenige Wärmemenge, die aus dem --> Kollektorkreis an den Solarspeicher abgegeben wird. Meist wird ein spezifischer Kollektorkreisertrag angegeben. Für eine Flachkollektoranlage ist ein jährlicher Kollektorkreisertrag von mehr als 400 kWh/(m² · a) ein gutes Ergebnis; Spitzenergebnisse für Großanlagen liegen oberhalb von 500 kWh/(m² · a).

 

k-Wert

Wärmeverlustkoeffizient, der die konstruktiv bedingten Wärmeverluste eines --> Kollektors angibt. Er beschreibt u. a. die Güte der Wärmedämmung des Kollektors. Je kleiner der k-Wert, desto geringer die Wärmeverluste. Die Maßeinheit des k-Werts ist W/(m² · k).


Kosten von Photovoltaik- Anlagen bzw. Solarstromanlagen

Die Kosten für eine Photovoltaik- Anlage können sehr unterschiedlich ausfallen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die Kosten für 1000 Watt KWp sich zwischen 5000 – 6000 EUR belaufen, wobei man je nach Art und Umfang von diesen Beträgen auch abweichen kann. In jedem Fall, sollte fachmännische Unterstützung sowie bei der Planung als auch bei der Installation der Photovoltaik- Anlage eingeholt werden. Prinzipiell kann davon ausgegangen werden, dass die Kosten von Photovoltaik-Aanlagen geringer ausfallen, wenn man sie beim Neubau eines Hauses von Anfang an berücksichtigt. Wer nachträglich eine Photovoltaik- Anlage installiert, kann davon ausgehen, dass die Kosten etwas höher sind als bei einem Neubau. Durch das Erneuerbare Energien Gesetz, wird die Investition in eine Photovoltaik- Anlage von Seiten des Gesetzgebers unterstützt. Je nach Ertragslage, kann eine Photovoltaik- Anlage dem Inhaber nach einigen Jahren, (in der Regel etwa 12-14 Jahre) eine satte Rendite einbringen. Um die Nachhaltigkeit in jedem Fall zu gewährleisten, sollte schon im Vorfeld darauf geachtet werden, dass die Photovoltaik- Anlage von hoher Qualität ist, damit auch nach 14 Jahren genügend Solarstrom erzeugt werden kann.

Kristalline Dünnschichtmodule

Kristalline Dünnschichtsolarmodule bestehen aus eine ca. zwei Mikrometer dünnen Schicht Silizium. Dieser Aspekt macht diese Form von Solarmodulen sehr interessant. Die im Solarmodul integrierten Kristallinen-Silizium-Dünnschichtsolarzellen kurz auch KSD- Zellen genannt, sind auf Grund der Eigenschaft, dass erheblich weniger Silizium für die Produktion von Solarmodulen benötigt wird wirtschaftlich sehr interessant. Der Wirkungsgrad von kristallinen Dünnschichtmodulen liegt z.B. bei Modulen der CSG Solar AG (CSG steht für Crystalline Silicon on Glass) bei bis zu 7,6 Prozenz (Stand Februar 2007). Die Photovoltaik – Branche setzt große Hoffnung auf diese Art von Solarmodulen. Dass die Wirkungsgrade dieser Module sich in den nächsten Jahren erhöhen werden ist eigentlich klar, jedoch braucht alles seine Zeit.

Der Klimawandel und seine Auswirkungen bzw. Folgen für die Menschheit

Der Klimawandel stellt für den Menschen eine ernstzunehmende Bedrohung dar, zumindest wenn man den Warnungen einiger Experten Glauben schenken kann. Auf dieser Seite möchten wir gerne einige Punkte aufführen, denen im Bezug auf den Klimawandel Beachtung geschenkt werden sollte. Denn eines ist sicher, der Mensch verursacht weltweit gigantische Emissionen, die in einer derart vortschrittlichen Welt vermieden werden könnten. Eine Alternative, um z.B. die CO2- Emissionen zu reduzieren wäre der Ausbau bzw. die Umstellung auf Erneuerbare Energien. Wer z.B. in eine Solarstrom bzw. Photovoltaikanlage investiert, kann durch diese Art der Stromerzeugung die CO2- Emission erheblich eindämmen.

Was ist Klimawandel.

Wie der Begriff Klimawandel es schon verrät, bedeutet dies die Veränderung des Klimas. Dabei beobachtet man das Klima der Erde über einen längeren Zeitraum und zieht daraus Rückschlüsse. Ein sehr heikles Tema im Bezug auf den Klimawandel ist die Erderwärmung. Man geht davon aus, dass ein Großteil der globalen Erderwärmung auf den Menschen zurückzuführen sind, da er für den Ausstoß von Trebhausgasen verantwortlich gemacht wird.

Klimawandel in Deutschland

Experten gehen davon aus, dass der Klimawandel Deutschland besonders trifft. Global betrachtet sollen die Veränderungen des Klimas in Deutschland sogar schneller voranschreiten als auf anderen Teilen der Erde. Vor allem durch den Anstieg der Temperaturen kommt es immer Häufiger zu extremen Wetterbedingungen, die sich in Hitzewellen, Unwettern, starken Gewittern mit vermehrter Anzahl von Blitzen sowie durch den Anstieg des Meeresspiegels häufiger vorkommende Fluten bzw. Sturmfluten.

Klimawandel Ursachen - Wer ist Schuld daran, dass das Klima sich verändert?

Um es auf den Punkt zu bringen, der Mensch trägt die Verantwortung für sein Handeln. Einer der wesentlichsten Punkte, der zu Erwärmung der Erde beiträgt, ist die Emission von Treibhausgasen, welche vor allem bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen. Der Fokus liegt zwar bei dem Ausstoß von CO2 (Kohlendioxid) aber auch andere Gase, die dabei freigesetzt werden dürften ihren Anteil dazu beitragen. Eine weitere große Rolle spielt die kommerzielle Vernichtung von Urwäldern. Die Abholzung der tropischen Gehölze findet in einer nahezu beängstigen Geschwindigkeit statt. Diese Wälder sind jedoch sehr wichtig für das Klima.

Klimawandel und seine Folgen

Welche Folgen der Klimawandel haben wird lässt sich zwar nich huntertprozentig voraussagen, dennoch kann man schon jetzt sehen, dass bestimmte Ereignisse sich häufen, welche unmittelbar mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden. Einige Folgen des Klimawandels werden sein:

  • In den Gebirgen wird das Eis der Gletscher immer mehr abnehmen bzw. schmelzen
  • Der Meeresspiegel wird etwa alle zehn Jahre um ca. drei Zentimeter
  • Häufung von Unwetterkatastrophen sowie anderer Wetterextreme
  • Ökosysteme stehen vor der Gefahr starke Schäden davonzutragen
  • Durch den Anstieg der Temperaturen können sich Krankheitserreger besser vermehren und somit eine gesundheitliche Gefährdung für den Menschen darstellen

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L

 

Leistung

die pro Zeiteinheit verbrauchte oder zur Verfügung gestellte --> Energie. Die Maßeinheit der Leistung ist Watt (W) bzw. Kilowatt (kW). 1 kW = 1.000 W = 1.000 J/s.

 

Low-flow-Betrieb, verringerter Durchfluss im --> Kollektorkreis mit stärkerer Erwärmung des --> Wärmeträgermediums als im Normaldurchfluss.

 

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M

Monokristalline PV Module

Monokristalline PV- Module zählen zu den Solarmodulen, die sehr aufwendig hergestellt werden. Wegen des sehr hohen Siliziumgehalts der Solarzellen, sind diese Module sehr effektiv, was sich auch auf den Wirkungsgrad und somit die höhere Solarernte auswirkt. Aus diesem Grund sind monokristalline Solarmodule auch sehr gut für Dachflächen geeignet, bei denen nur eine geringe Fläche zur Verfügung steht, um eine PV- Anlage zu installieren.
 

Die PV Module haben eine Lebensdauer von etwa dreißig Jahren, von denen die Hersteller etwa zwei Drittel Hersteller-Leistungsgarantie übernehmen. Man erkennt monokristalline PV Module an ihrer meist dunkelblauen bis schwärzlichen Färbung. Zusammenfassend kann angemerkt werden, dass monokristalline PV- Module im Vergleich zu polykristallinen zwar einen höheren Wirkungsgrad haben, daher jedoch meist teurer und auch stärker verbreitet sind


 

N

 

Neigungswinkel

Winkel zwischen einer geneigten Empfangsebene und der Horizontalen. Je nach Breitengrad des Aufstellungsortes einer Solaranlage gibt es unterschiedliche optimale Neigungswinkel

 

Nutzenergie

Energie, die nach Umwandlung von --> Endenergie (z. B. im Heizkessel) zur Nutzung in Form von Wärme (Warmwasser), Licht, Kraft usw. zur Verfügung steht.

 

Nutzungsgrad Nachheizung, drückt aus, welchen Anteil des Brennstoffs ein Heizkessel zur Nachheizung einer solarthermischen Anlage durchschnittlich in nutzbare Wärme umsetzen kann. Da ein Heizkessel Verluste aufweist, kann die im Brennstoff (Gas, Öl) enthaltene --> Energie nicht vollständig in nutzbare Wärme umgesetzt werden. Der N. für Warmwasserbereitung in der heizungsfreien Zeit liegt meist deutlich unter dem während der Heizperiode. Moderne Kesselanlagen erreichen N. von über 80 % (z. B. im Sommer 65% und im Winter 95 %).

 

Nutzungsgrad Solaranlage

Verhältnis von Output zu Input einer Kollektoranlage während eines längeren Zeitraums (z. B. ein Monat oder ein Jahr). Bei solarthermischen Anlagen gibt der Nutzungsgrad an, wie effizient die Strahlungsenergie in Wärme umgesetzt wird. Der Nutzungsgrad Solaranlage des --> Kollektorkreises berechnet sich als Verhältnis von --> Kollektorkreisertrag--> Systemnutzungsgrad gibt das Verhältnis von --> Solarertrag zu Einstrahlungssumme an. Kleine Solaranlagen im Einfamilienhausbereich erreichen Nutzungsgrade von rund 30 %, größere Kollektoranlagen erzielen Nutzungsgrade von über 40 %. zu Einstrahlungssumme. 

 

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O

 

Optischer Wirkungsgrad (η)0 = τ · α)

Produkt aus dem --> Transmissionsgrad der Glasabdeckung und dem

--> Absorptionsgrad der Absorberoberfläche. Der optische Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der auf den --> Kollektor fallenden Strahlung am --> Absorber in Wärme umgewandelt werden kann.

 

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P

 

Photovoltaik (Abk. PV), ist die Technik, mit deren Hilfe Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird.

 

Primärenergie

Aus einer natürlichen Quelle gewinnbare Energie in Form von Erdöl, Kohle, Erdgas, Wasserkraft, Solarstrahlung usw. Teilweise lassen sich Primärenergieträger direkt beim Endverbraucher einsetzen. Zum überwiegenden Teil wird Primärenergie jedoch zunächst in --> Sekundärenergie umgewandelt.

 

Primärkreis (--> Kollektorkreis), ist der erste Rohrkreislauf von der Wärmequelle (--> Kollektor) aus gesehen.

 

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Q

Momentan sind leider keine Begriffe zum Thema Solar und Photovoltaik unter dem Buchstaben Q vorhanden.

 R


Reflexionsverlust

Strahlung, die z. B. von der Oberfläche eines Kollektors reflektiert wird und damit nicht mehr zur Wärmeerzeugung beitragen kann.

 

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S

 

Sekundärenergie, entsteht durch Umwandlung aus --> Primärenergie, z. B. wird aus Erdöl Benzin, Dieselkraftstoff oder Heizöl, aus Kohle werden Koks oder Briketts.

 

Selektive Beschichtung

Spezielle Beschichtung auf dem --> Absorber eines --> Kollektors, die die auftreffende (kurzwellige) Solarstrahlung nahezu vollständig absorbiert und gleichzeitig die mit zunehmender Temperatur ansteigenden Strahlungsverluste durch Abstrahlung (Emission) der (langwelligen) Wärmestrahlung reduziert.

 

Solarenergie, im engeren Sinne die Energie, die von der Sonne in Form von Photonen zur Erde gelangt.

 

Solarer Deckungsgrad, gibt an, welcher Anteil der --> Nutzenergie durch die Sonnenenergie gedeckt wird.

 

Solarertrag, gibt die nutzbare solare Wärme an, d. h. die Wärme, die nach Abzug aller thermischen Verluste der Kollektoranlage als Wärme aus dem Speicher genutzt werden kann.

 

Solarkonstante

Leistungsdichte der Solarstrahlung am äußeren Rand der Erdatmosphäre. Die Solarkonstante hat einen Wert von ca. 1.370 W/m².

 

Solarthermie

Nutzung der Sonnenenergie zur direkten Erzeugung von Wärme. Der entsprechende Energiewandler wird --> Kollektor genannt.

 

Sonnenhöhe (Sonnenhöhenwinkel)

Vom Beobachter aus betrachteter Winkel zwischen dem Sonnenmittelpunkt und dem Horizont.

 

Stagnationstemperatur (Stillstandstemperatur)

Von Bestrahlungsstärke und Umgebungstemperatur abhängige Temperatur im --> Kollektor, die an der wärmsten Stelle des --> Absorbers auftritt, wenn ihm keine Wärme entzogen wird (Anlagenstillstand). Die gesamte absorbierte Strahlungsleistung wird nur in Wärmeverluste umgesetzt, da keine Nutzenergie entnommen wird (Gleichgewicht von Energiegewinn und -verlust bei stagnierender Temperatur).

 

Standardtestbedingungen

Genormte Bedingungen für die Ermittlung der Nennleistung

 

Systemnutzungsgrad

Effizienz der gesamten Solaranlage über einen längeren Zeitraum, d. h. Verhältnis von Solarertrag zu Einstrahlungssumme. Bei Kollektoranlagen gibt der S. an, wie effizient die Strahlungsenergie in Wärme umgesetzt wird. Überdimensionierte Kollektoranlagen haben einen hohen --> solaren Deckungsanteil, wegen nicht nutzbarer Überschüsse im Sommer jedoch einen vergleichsweise geringen Systemnutzungsgrad.

 

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 T

 

Temperaturdifferenz-Regelung, steuert den Wärmetransport vom --> Kollektor zum Speicher durch An- und Abschalten der Kollektorpumpe. Das Steuersignal ist die Differenz der Temperaturen am Kollektorauslass und im unteren Speicherbereich.

 

Transmissionsgrad (τ), beschreibt die Durchlässigkeit einer transparenten Abdeckung (Glasscheibe). Durch Reflexion an den Glasoberflächen und Absorption beim Durchgang durch das Glasmaterial erreicht ein Teil der einfallenden Strahlung nicht die darunter liegende Absorberfläche.

Die Solar Teichpumpe – Pumpen mit Solarenergie

Eine Solar Teichpumpe kann in so manchem Garten bzw. Gartenteich zum echtem Problemlöser werden. Da Solar Teichpumpen keine Zuleitung von einer externen Stromquelle benötigen, liegt hier der entscheidende Vorteil gegenüber herkömmlichen Pumpen. Frei von Kabeln und Leitungen lassen sich Solar Teichpumpen sehr einfach installieren bzw. aufbauen. Das Prinzip, welches eine Solarpumpe zum Laufen bringt, also mit elektrischem Strom versorgt, stammt aus der Photovoltaik. Hier wird Licht in Strom umgewandelt und dieser wird entweder direkt an die Solar Teichpumpe weitergegeben oder an ein Akku weitergegeben, welcher als Stromquelle auch in der Nacht den Pumpen- Betrieb gewährleistet. Es ist noch nicht einmal notwendig, dass direktes Sonnenlicht auf das Solarmodul der Solar Pumpe auftrifft denn auch diffuses Licht sorgt bereits für den für den photovoltaischen Effekt.

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Temperatur Photovoltaikanlage bzw. Modul : Kühlung und Hinterlüftung für Photovoltaik Module

Da Photovoltaik- Module neben der elektrischen Energie auch Wärme erzeugen, muss hier hinsichtlich der Wärmeabführung an einer Photovoltaikanlage entsprechend auch die Planung erfolgen.

Gerade in den Sommermonaten kann die Photovoltaikmodul- Temperatur auf bis zu 70 Grad Celsius ansteigen. Photovoltaikanlagen, deren Photovoltaik- Module aus kristallinen Silizium- Solarzellen bestehen, haben einen höheren Wirkungsgrad, je kühler die Photovoltaik- Modul- Temperatur ist. Als Faustregel, kann davon ausgegangen werden, dass mit jedem Grad Celsius Temperaturerhöhung des Photovoltaikmoduls bzw. der Solarzelle dieses etwa 0,5 Prozent weniger elektrischen Strom erzeugt. Folgendes Beispiel verdeutlicht die Verringerung der Stromausbeute bei einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius:

Solarzellen- Temperatur in Grad Celsius
Verringerung der Stromausbeute in Prozent
30 ° C
5%
40 ° C
10 %
50 ° C
15 %
60° C
20 %

Fazit! Um also möglichst hohe Erträge zu erzielen, sollte die Frage der Kühlung der Photovoltaik- Module bzw. der Photovoltaikanlage unbedingt in die Gesammtplanung einfließen.


Der Temperaturkoeffizient im
 Bezug zu einem Photovoltaik Solarmodul

Grundsätzlich steht die Spannung und auch der Strom in Abhängigkeit zur jeweiligen Betriebstemperatur. Somit ist auch die Leistung des Photovoltaik- bzw. Solarmoduls (PV - Anlage) abhängig von der Betriebstemperatur der Solarzelle. In welchem Maße sich die entsprechende Größe mit der Temperatur verändert, gibt der Temperaturkoeffizient an - z.B. hat die Spannung der Solarzelle einen negativen Temperaturkoeffizient und bei steigender Temperatur sinkt die Spannung der Solarzelle. Im Verhältnis steigt der Strom gegensätzlich geringfügig an (geringerer positiver Temperaturkoeffizient). Ähnlich verhält es sich bei der Leistung einer Solarzelle bzw. eines Photovoltaik Solarmoduls. Dieses hat insgesamt einen negativen Temperaturkoeffizient, das heißt je geringer der Temperaturkoeffizient der Solarzelle oder des Photovoltaik Solarmoduls ist, desto weniger fällt die Leistung des Solargenerators in einem heißen Sommer ab.

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Der Transformator (Trafo) im Hinblick auf eine Photovoltaik Solaranlage

Um den durch die Photovoltaik Anlage produzierten Gleichstrom in den benötigten Wechselstrom umzuwandeln benötigt man den Wechselstromrichter bzw. Wechselrichter. Da die Spannung an das Netzniveau angepasst werden muss, werden oftmals Wechselrichter mit integriertem Transformator (Trafo) verwendet. Eine weitere Möglichkeit ist, den Wechselrichter ohne den Trafo zu betreiben, da durch ihren Wirkungsgrad in der Regel ein höherer Ertrag erzielt wird. 

Anwendungsbeispiele für Solar Pumpen

Solar Teichpumpen – dienen beispielsweise der Umwälzung des Teichwassers. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass die Solar Teichpumpe die benötigte Umwälzung auch gewährleistet.

Solar Springbrunnenwerden gerne zu dekorativen Zwecken auf dem Balkon oder der Terrasse eingesetzt. Hier muss ebenfalls darauf geachtet werden, dass genügend Licht auf die zur Stromerzeugung benötigten Solarpanele trifft.

Solar Oberflächenpumpensorgen beispielsweise in Schwimmbädern für die nötige Umwälzung

Solar Unterwasserpumpenkönnen beispielsweise in Regionen eingesetzt werden, in denen keine Erschließung mit Energie vorhanden ist. Diese fördern mit Hilfe eines Solarmoduls das Wasser an die Oberfläche.

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U

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V

Viskosität, ist die Zähflüssigkeit des --> Wärmeträgermediums Wasser-Glykol und hängt stark von dessen Konzentration und Temperatur ab.

 

Die Vor- und Nachteile einer Photovoltaik- Anlage (PV- Anlage)

Der Wunsch von einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Hausdach, wirft bei vielen zukünftigen Investoren eine Reihe von Fragen auf. Bei der Ermittlung der Vor- und Nachteile einer Photovoltaikanlage gehen die Meinungen zum Teil weit auseinander. Viele der heutigen Betreiber einer Photovoltaikanlage haben sich aus unterschiedlichen Gründen für diese Art der Stromerzeugung entschieden. Photovoltaikanlagen erzeugen ohne Frage sauberen Strom, tragen zur CO2 Emissionsminderung bei, und stellen eine Reihe weiterer Vorteile dar. Um die Vor- und Nachteile von Photovoltaik (PV) etwas näher zu erläutern, haben wir einige Punkte zusammengefasst, die auf die wesentlichsten Vorteile und Nachteile erklären.

Welche Photovoltaik Versicherungen gibt es
oder wie kann man eine Photovoltaikanlage versichern?

Wer sich dazu entschließt, sich eine Photovoltaikanlage anzuschaffen bzw. zu installieren, muss wohl oder übel sehr viel Geld investieren. Eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus bedarf einer Investition von 10.000 bis 50.000 EUR. Um kein finanzielles Desaster zu erleben, ist es wichtig die Photovoltaikanlage gut zu versichern. Photovoltaik Versicherungen bzw. eine Versicherung für alle möglichen Gefahren, die beim Betrieb einer Photovoltaikanlage auf den Betreiber zukommen möchten wir im Folgenden kurz aufführen.

Haftpflicht Versicherung für Photovoltaikanlagen- Betreiber

Um sich gegen Schäden abzusichern, die gegenüber Dritten verursacht werden, sollte der Betreiber einer Photovoltaikanlage eine sog. Betriebshaftpflicht- Versicherung abschließen. Diese kommt z.B. zum Tragen, wenn bei einem Sturm ein Bauteil der Photovoltaikanlage bspw. ein Solarmodul auf einen Passanten herabstürzt und ihn verletzt. Wer bereits eine Gebäudehaftpflichtversicherung besitzt kann meistens mit seiner Versicherung vereinbaren, dass die Photovoltaikanlage in die Versicherung aufgenommen wird. Wer keine Gebäudehaftpflichtversicherung besitz, kann evtl. den Versicherungsschutz für die Photovoltaikanlage in die private Haftpflichtversicherung integrieren bzw. erweitern. Bereits zu Beginn der Bauphase bzw. während der Installation der Photovoltaikanlage sollte der Versicherungsschutz gewährleistet sein. Denn als Bauherr tragen Sie die Verantwortung für die Geschehnisse auf Ihrer Baustelle. In jedem Fall sollte die Frage des Versicherungsschutzes nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Für eine hinreichende Versicherung der Photovoltaikanlage bzw. optimalen Versicherungsschutz während der Bauphase kann man eine sog. Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen.

Versicherung der Photovoltaikanlage gegen Schäden

Um die Photovoltaikanlage gegen äußere Einflüsse, wie z.B. Diebstahl oder Unwetterschäden abzusichern, besteht bei vielen Versicherungen die Möglichkeit, die Photovoltaikanlage in die bestehende Wohngebäudeversicherung aufzunehmen. Bei dieser Versicherung ist das Wohngebäude z.B. gegen Hagel, Sturm und Blitzeinschläge versichert. Wer vor der Installation der Photovoltaikanlage bereits über eine Wohngebäudeversicherung verfügt, kann in den meisten Fällen problemlos gegen einen Aufpreis die Photovoltaikanlage in die Versicherung einbeziehen.

Der volle Versicherungsschutz für die Photovoltaikanlage

Um sich bzw. die Photovoltaikanlage bestmöglich gegen Gefahren zu versichern, kann man mit den meisten Versicherungen individuelle Verträge abschließen. Diese speziell auf die eigenen Bedürfnisse angepassten Versicherungsangebote lassen sich auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und sind alles andere als eine Versicherung von der Stange. Eine Vollkasko- Versicherung für die Photovoltaikanlage sollte auf jeden Fall folgende Punkte beinhalten:

  • Schutz bei Diebstahl und Schäden durch Vandalismus
  • Schutz bei Explosionen
  • Schutz bei Blitzeinschlägen (auch indirekte Blitzeinschläge)
  • Schutz bei Feuer und deren Löscharbeiten
  • Schutz vor Naturgewalten wie z.B. Sturm, Hagel, Hochwasser, Erdbeben etc.
  • Schutz vor Installations-, Bedienungs- und Konstruktionsfehlern
Verschattung der Solarmodule einer Photovoltaik Anlage

Sobald ein Photovoltaik Modul bzw. der Solargenerator teilweise beschattet wird, hat dies eine enorme Auswirkung auf den Ertrag der Photovoltaikanlage. Für die Umwandlung des Sonnenlichts in Solarstrom sollte schon bei der Planung der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Fokus auf umliegende Bäume, Häuser oder z.B. auch Dachgauben gelegt werden, um zu sehen, in wie fern diese einen Schatten auf die Solarmodule werfen. Aus diesem Grund sollten die Solarmodule möglichst nie verschattet werden. Viele Hersteller planen die Solaranlage so, dass keine oder nur unvermeidbare Verschattungen auftreten.

TIPP! Da der Ertrag der Photovoltaikanlage der wichtigste Punkt überhaupt ist, sollte besonderer Wert auf die Verschattung gelegt werden, damit das edle Silizium ungehindert seien Dienst erledigen kann.

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W

 

Mit welchen Wartungsarbeiten und Betriebskosten muss der zukünftige Photovoltaikanlagen- Betreiber rechnen?

Bis auf einige Ausnahmen arbeiten Photovoltaikanlagen weitestgehend wartungsfrei. Dieser Aspekt wirkt sich daher auch positiv auf den Geldbeutel aus, da die Kosten für Wartung und Betrieb sehr gering sind. Um jedoch zu gewährleisten, dass die Anlage stets reibungslos funktioniert und um einer Störung der Solarstromanlage möglichst vorzubeugen, sollten regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden. Die optimale Wartung und Pflege erfährt die Photovoltaikanlage durch einen Fachhandwerker für Photovoltaik, der in der Regel einen Wartungsvertrag mit dem Anlagenbetreiber abschließt. Ein Aspekt der sich negativ auf den Ertrag einer Photovoltaikanlage auswirken kann, ist die Verunreinigung. Kleine bis mittlere Verunreinigungen wie Staub, werden in der Regel durch Regen und Schnee beseitigt. Größere Verschmutzungen wie Moos, Vogelkot und Blattlaub sollten möglichst rasch manuell entfernt werden.

Wärmeabführung Photovoltaik- Anlage

Kühlung und Hinterlüftung für Photovoltaik Module

Da Photovoltaik- Module neben der elektrischen Energie auch Wärme erzeugen, muss hier hinsichtlich der Wärmeabführung an einer Photovoltaikanlage entsprechend auch die Planung erfolgen.

Gerade in den Sommermonaten kann die Photovoltaikmodul- Temperatur auf bis zu 70 Grad Celsius ansteigen. Photovoltaikanlagen, deren Photovoltaik- Module aus kristallinen Silizium- Solarzellen bestehen, haben einen höheren Wirkungsgrad, je kühler die Photovoltaik- Modul- Temperatur ist. Als Faustregel, kann davon ausgegangen werden, dass mit jedem Grad Celsius Temperaturerhöhung des Photovoltaikmoduls bzw. der Solarzelle dieses etwa 0,5 Prozent weniger elektrischen Strom erzeugt.

Folgendes Beispiel verdeutlicht die Verringerung der Stromausbeute bei einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius:

Der Wirkungsgrad einer Photovoltaik Solaranlage

Wirkungsgrad, der Wirkungsgrad η (sprich: eta) eines --> Kollektors ist definiert als das Verhältnis von Wärmeleistung des Kollektors (Output) zu --> Bestrahlungsstärke in Kollektorebene (Input). Der Kollektorwirkungsgrad ist nur einer von mehreren Faktoren, die die Effizienz einer Solaranlage beeinflussen.

Der Wirkungsgrad gibt die Effektivität der umgewandelten Solarenergie der Photovoltaikanlage an. Durchschnittlich liegt der Wirkungsgrad von Solarzellen bei ca. 11Prozent bis 17Prozent. Das bedeutet das diese 11-17Prozent einstrahlender Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung des durch die Photovoltaikanlage erzeugten Gleichstroms in Wechselstrom durch den Wechselrichter liegt bei 90-97Prozent (europäischer Wirkungsgrad). Der Umwandlungsgrad ist über den Bereich der Leistung hinweg nicht gleichbleibend. Der höchste Wechselrichter- Wirkungsgrad gibt lediglich den höchsten Punkt einer Wirkungsgradlinie bzw. Kennlinie an. Der Wechselrichter arbeitet z.B. bei bewölktem Himmel im unteren Teillastbereich. Dies wirkt sich negativ auf den Wirkungsgrad aus. Der europäische Wirkungsgrad wird berechnet, in dem verschiedenen Teillastwirkungsgrade und die Vollastwirkungsgrade nach der Häufigkeit ihres Auftretens gewichtet werden. Ein Wechselrichter, welcher einen 1Prozent- höheren Wirkungsgrad hat, bedeutet für die Photovoltaikanlage meist auch 1Prozent mehr elektrische Energie, die erzeugt werden kann. Die auf dem Markt vertretenden handelsüblichen Wechselrichter haben durchschnittlich europäische Wirkungsgrade von ca. 90-96,40 Prozent.

Wärmegestehungskosten, sind der Preis einer solarthermisch erzeugten Kilowattstunde (kWh) und errechnen sich aus dem Verhältnis von Investitions-, Kapital- und Betriebskosten zu den Energieerträgen während der Lebensdauer.

 

Wärmeträgermedium

Flüssigkeit im --> Kollektorkreis einer Solaranlage, die die Wärme vom --> Kollektor zum Speicher transportiert. Das Wärmeträgermedium ist in der Regel ein Gemisch aus Wasser und Glykol, um Frostschutz zu gewährleisten.

 

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Welche Aufgaben haben Wechselrichter?

Wechselrichter stellen das Bindeglied zwischen den Solarmodulen auf dem Dach und dem öffentlichen Stromnetz dar. Diese wandeln den produzierten Solarstrom von Gleichstrom in Wechselstrom um.

Tipp:

Überwachen Sie regelmäßig, ob die Photovoltaikanlage funktioniert. Eine sehr elegante Lösung hat die Firma SMA Technologie AG auf den Markt gebracht. Für etwa 350 EUR erhalten Sie das Produkt Sunbeam, welches per Funk die wichtigsten Daten - ähnlich wie bei einer Wetterstation, an jeden beliebigen Ort im Haushalt empfängt.

Photovoltaik bzw. Solar Wechselrichter 

Allgemeines zum Wechselrichter

Solar Wechselrichter werden in Fachkreisen auch Inverter genannt und dienen der Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom. Dies ist notwendig, da viele Verbraucher Wechselstrom benötigen, jedoch Gleichstrom durch einen Generator erzeugt und z.B. in einem Akku gespeichert wird. Da auch eine Photovoltaik- Anlage Gleichstrom produziert, wird ein Solar Wechselrichter benötigt, um diesen in Wechselstrom umzurichten.

Welcher Wechselrichter für die Photovoltaik- Anlage?

Um herauszufinden, welche Leistung ein Solar Wechselrichter erfüllen soll, muss man sich an der Anzahl der Photovoltaik- Module orientieren bzw. an der durch die Photovoltaik- Anlage erzeugten Leistung. Hierbei gilt die Grundregel, dass der Solar Wechselrichter optimal ausgelastet sein sollte, denn dadurch verringert sich der Kostenanteil.

Wie werden Wechselrichter installiert?

Meist werden Solar Wechselrichter im Keller an einer dafür vorgesehenen Wand installiert. Um einen Wechselrichter zu installieren benötigt man etwa eine Fläche von einem viertel Quadratmeter. In einigen Fällen z.B. bei der Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Flachdach, wird der Wechselrichter nicht an der Wand montiert, sondern einfach auf dem Fußboden gestellt. Optimal ist eine Installation des Wechselrichters in der Nähe der Photovoltaikanlage, da es durch lange Leitungen zu Leitungsverlusten kommt. Weiterhin sollte man darauf achten, dass der oder die Wechselrichter möglichst gut belüftet und ausreichend gekühlt werden. Die meisten Wechselrichter sind zwar optimal gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt, könnten daher auch im freien installiert werden, jedoch empfiehlt sich ein gut belüfteter Raum als Aufstell- bzw. Installationsort für einen Wechselrichter, von welchem aus man problemlos jederzeit an den Wechselrichter gelangt. Da die meisten Wechselrichter durch die Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom Geräusche hervorrufen, sollte man ebenfalls darauf achten, dass diese nicht die Lebens- bzw. Wohnqualität mindern.

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Die Solarstromanlage bzw. Photovoltaik Anlage immer im Blick haben

Ob die Solarstromanlage richtig läuft, ist einer der wichtigsten Punkte, die der aufmerksame Betreiber immer im Blick haben sollte. Wie viel die Photovoltaikanlage an Strom produziert, kann man mit einem Blick auf den Einspeisezähler feststellen. Warum die ständige Kontrolle so wichtig ist, liegt auf der Hand. Jede produzierte Kilowattstunde bedeutet bares Geld für den Betreiber. Der Solarenergieförderverein hat auf seiner Internetseite (www.sfv.de) einige Anlagenbetreiber aufgeführt, die ihre Daten bekanntgeben.

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X

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Y

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  Z

Wie steht es um die Zukunft am Photovoltaik Himmel

In Punkto Stromerzeugung gilt Solarstrom bzw. Photovoltaik unumstritten als Technologie des 21. Jahrhunderts. Photovoltaik wird zwar bereits weltweit zur Stromgewinnung eingesetzt, jedoch beläuft sich die Anzahl der Photovoltaikanlagen, gemessen an anderen Anlagen, welche der Stromerzeugung dienen in einem eher geringen Maße.

Einer der wesentlichen Gründe für die zurückhaltende Einstellung bzgl. der Investition.


in eine Photovoltaikanlage dürfte der Preis sein. Als Faustregel kann man in etwa davon ausgehen, dass ein Photovoltaik Modul, das 100 Watt Leistung erzeugt ca. 300,00 Euro kostet. Je nach Modultyp können die Preise etwas schwanken. Experten gehen davon aus, dass 100 Watt Solarmodul- Leistung künftig nur noch ein sechstel
der heutigen Kosten betragen werden.

Hierzu ist es jedoch notwendig, die Technik weiter voranzutreiben. Eine wesentliche Rolle bei der Solarmodul- Produktion spielt der Rohstoff Silizium. Momentan wachsen Solarmodul- Fabriken wie Pilze aus dem Boden. Auch oder besser gerade diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass Solarsilizium sehr knapp geworden ist und sich daher der Preis für diesen Rohstoff vervielfachte. Mittlerweile ziehen auch die Solarsilizium- Produzenten langsam hinterher, was zur Folge hat, dass der Preis für Silizium sich künftig wieder normalisieren dürfte.  

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FAQs

 

Was heißt eigentlich Photovoltaik?
Was sind Monokristalline Module?
Welchen Beitrag leistet eine Solaranlage zur Erhaltung der Umwelt?
Was bedeutet IEC 61215 + IEC 61646?
Was bedeutet Betriebsspannung / Mpp-Spannung?
Was bedeutet STC?
Was bedeutet Modulwirkungsgrad?
Was bedeutet Leistungsgarantie?
Was bedeutet Leistungstoleranz?
Soll ich meine Anlage versichern?
Kann ein Blitzschlag die Anlage zerstören?
Kann Hagelschlag die Module zerstören?
Muss die Photovoltaikanlage regelmäßig gereinigt werden?
Muss die Anlage gewartet werden?
Wie lange hält die Anlage?
Muss der Einbau einer Solaranlage genehmigt werden?
Was ist bei bewölktem Himmel?
Reicht die Sonneneinstrahlung in Deutschland aus?
Lohnt es sich, die Module der Sonne nachzuführen?
Wie kann ich eine Solaranlage am Gebäude anbringen?
Wann ist ein Haus für eine Solaranlage geeignet?
Wo soll der Wechselrichter montiert werden ?
Wie funktioniert die automatische Trennung vom Netz, wenn der Stromversorger sein Netz unterbricht?
Welche Unterlagen benötige ich für den Netzanschluss beim Energieversorger?
Wie komme ich an das Geld?
Wie wird der Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist?
Was kosten die Komponenten?
Was bedeutet kWp?
Wie viel wird meine Anlage im Jahr bringen?
Wie kann ich photovoltaischen Strom nutzen?
Welche Leistung erbringt eine Solarzelle?
Was sind amorphe / microamorphe Module (Dünnschicht)?
Was sind Polykristalline Module?

Was heißt eigentlich Photovoltaik?
Photovoltaik (Photo = Licht, Volt = Einheit der elektrischen Spannung) ist der Fachbegriff für solar erzeugten Strom.

Das heißt Sonnenenergie wird in elektrische Spannung umgewandelt. Silizium ist der Hauptbestandteil einer Solarzelle und wird aus Sand geschmolzen, der unbegrenzt verfügbar ist. Silizium leitet nur bei Sonneneinstrahlung. Eine Solarzelle wird an der Oberseite mit Phosphor besprüht und an der Unterseite mit Bor. Die Oberseite hat 5 Elektronen und die Unterseite 3 Elektronen. Die Elektronen versuchen ein Gleichgewicht zu erzielen (je 4 Elektronen). Da Silizium 4 Elektronen hat, dient es als Transportmedium (Halbleiter).
Was sind Monokristalline Module?
Monokristalline Zellen haben zurzeit von allen Photovoltaik-Modulen den höchsten Wirkungsgrad (bis 17,5 %, im Labor bereits bis zu 25 %) und einer Lebensdauer von mind. 30 Jahren.

Wie der Name schon verrät, besteht die Zelle aus einem einzigen Kristall: Aufgrund der exakt gleichen Ausrichtung der Kristallstruktur in eine Richtung, wird dieser hohe Wirkungsgrad erzielt. Dies bedeutet allerdings auch einen extrem hohen Aufwand in der Fertigung, weshalb die Zellen mit Abstand am teuersten sind.
Welchen Beitrag leistet eine Solaranlage zur Erhaltung der Umwelt?
Mit einer Solaranlage wird Energie erzeugt und entsprechend weniger konventionelle Energie aus Öl, Gas, Kohle oder Uran muss eingesetzt werden. Die Umweltbelastungen durch CO2-Emissionen werden dadurch vermindert (nicht im Vergleich zum Atomstrom). Zusätzlich werden Umweltbelastungen durch Transporte, Gewinnung und Aufbreitung von Rohstoffen oder durch die Endlagerung der verbrauchten Energieträger vermieden.
Was bedeutet IEC 61215 + IEC 61646?
Wurde ein Solarmodul nach IEC 61215 (Kristallin) bzw. IEC 61646 (Dünnfilm) zertifiziert, so ist dies ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich mechanischer Stabilität und Einhaltung der elektrischen Parameter.
Was bedeutet Betriebsspannung / Mpp-Spannung?
Sie gibt den Spannungswert an, bei dem unter STC die größte Leistung abgegeben werden kann. Der Punkt maximaler Leistung eines Moduls wird Mpp-Punkt genannt. (Maximum Power Point)
Was bedeutet STC?
STC= Standard-Test-Bedingungen. Damit ein Leistungsvergleich verschiedener Solarmodule miteinander erfolgen kann, werden einheitliche Testbedingungen verwendet. Einstrahlung 1000W/m²; Temperatur 25 Grad Celsius und AM 1,5 (AM=Air Mass; die Angabe beziffert die Dicke der Lufthülle am Äquator beträgt die Luftmasse AM=1. In Europa ca. 1,5) Die Empfindlichkeit der Solarzelle ändert sich mit der spektralen Zusammensetzung des Lichtes.
Was bedeutet Modulwirkungsgrad?
Gibt das Verhältnis von abgegebener Leistung zur eingestrahlten Leistung eines Solarmoduls bezogen auf die Modulfläche an.
Was bedeutet Leistungsgarantie?
Sie gibt die max. zulässige Abweichung von der Nennleistung nach Ablauf von 10, 20 oder auch 25 Betriebsjahren an.
Was bedeutet Leistungstoleranz?
Sie gibt die max. Abweichung von der Nennleistung an. Die Modulhersteller geben diese mit 2,5 %; 5% und auch mit 10% an.
Soll ich meine Anlage versichern?
Wir empfehlen die Anlage gegen Elementarschäden (Sturm, Hagel etc.) zu versichern. Innerhalb der Gebäudeversicherung sind nach Absprache mit Ihrer Versicherung diese Schäden meistens gedeckt. Höheren Versicherungsschutz bieten Allgefahrenversicherungen, die zusätzlich Diebstahl, Blitzschlag, Überspannung, Ertragsausfall usw. absichern. In unseren Intersol Montagesystemen sind Diebstahlsicherungen möglich.
Kann ein Blitzschlag die Anlage zerstören?
Ja. Ein direkter Blitzeinschlag wird die Anlage zerstören. Die Wahrscheinlichkeit eines direkten Blitztreffers wird allerdings auch durch eine Solaranlage nicht erhöht. Wahrscheinlicher ist, dass die Solaranlage durch einen Blitzschlag in der Nähe eine Überspannung induziert bekommt. Diese Überspannungen können die Anlagen zerstören. Deshalb werden integrierte Überspannungsableiter im Wechselrichter geliefert.
Kann Hagelschlag die Module zerstören?
Generell sind die Module sehr gut gegen Hagelschlag geschützt. Das verwendete Spezialglas ist gehärtet und das Modul wird zu Testzwecken mit Eiskugeln beschossen. Diese Tests nach IEC-Norm werden durchgeführt mit Eiskugeln von 12,5 mm bis zu 75 mm Durchmesser. Die Auftreffgeschwindigkeit beträgt im Maximum 140 km/h. Die Wahrscheinlichkeit, dass Module durch Hagelschlag zerstört werden, ist relativ gering.
Muss die Photovoltaikanlage regelmäßig gereinigt werden?
Zum Glück nicht! Die für den Betrieb notwendige Reinigung erledigt hierzulande der Niederschlag. Es gibt allerdings Gebiete mit starker Luftverschmutzung (Industrieanlagen), wo eine Reinigung in größeren Zeitabständen notwendig werden kann.
Muss die Anlage gewartet werden?
Solarstromanlagen benötigen generell keine oder nur sehr wenig Wartung. Es existieren keine rotierenden Teile, Lager oder sonstige wartungsintensive Bauteile. Es empfiehlt sich, durch regelmäßige Kontrolle des Einspeisezählers oder Bilanzierung mit Computer/Datenlogger die Ertragswerte auf Plausibilität zu prüfen, um eventuelle Ausfälle der Anlage schnellstmöglich zu erkennen.
Wie lange hält die Anlage?
Die Solarmodule haben eine Leistungsgarantie von 25 Jahren. Wechselrichter haben eine 5-jährige Werksgarantie, diese Garantie kann optional verlängert werden bis zu 10 Jahren. Generell kann von einer Anlagenlebensdauer von 30-35 Jahren ausgegangen werden.
Muss der Einbau einer Solaranlage genehmigt werden?
In Deutschland bedarf der Einbau einer Solaranlage keiner Baugenehmigung. Bei denkmalgeschützten Gebäuden entscheidet der Denkmalschutzbeauftragte.
Was ist bei bewölktem Himmel?
Photovoltaik-Module nutzen nicht nur das direkte Sonnenlicht, das nur bei klarem Himmel auftritt, sondern auch die so genannte diffuse Strahlung aus den Wolken. Es ist eigentlich ganz einfach: Je heller Sie selbst es draußen empfinden, desto mehr Leistung bringen die Module - egal ob dabei die Sonne direkt zu sehen ist oder nicht.
Reicht die Sonneneinstrahlung in Deutschland aus?
Jedes Jahr trifft 10.000 mal so viel Sonnenenergie auf die Erdoberfläche, wie die Menschheit zurzeit braucht. Allein in Deutschland stehen jährlich 300 Billionen Kilowattstunden an Sonnenenergie zur Verfügung. Bezogen auf einen Quadratmeter beträgt die Einstrahlungsleistung in unseren Breitengraden durchschnittlich 1.000 W an direkter und indirekter Sonneneinstrahlung. Das entspricht einem Brennwert von ca. 100 Litern Heizöl pro Jahr.
Lohnt es sich, die Module der Sonne nachzuführen?
Ja, mit einer Nachführung der Solaranlage können Mehrerträge bis zu 45% erzielt werden. Wir bieten entsprechende 2-achsige Nachführungssysteme an, die sich sowohl der Sonne nach ausrichten. An bewölkten Tagen stellt sich die Modulfläche flach, um eine möglichst große Aufnahme an diffusen Sonnenlichtanteil zu erhalten.
Wie kann ich eine Solaranlage am Gebäude anbringen?

Folgende Montagearten sind möglich:

  • Aufdach-Montage
  • Flachdach-Montage
  • Indach-Montage
  • Fassaden-Montage
Wann ist ein Haus für eine Solaranlage geeignet?
Grundsätzlich ist fast jedes Gebäude für eine Solaranlage geeignet. Erforderlich ist eine Fläche an Dach oder Fassade, die nach Süden, Osten oder Westen ausgerichtet ist. Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser sollten allerdings vermieden werden.
Wo soll der Wechselrichter montiert werden?
Der Wechselrichter sollte möglichst an einem kühlen Ort mit wenig Temperaturschwankungen installiert werden. Ideal ist ein kühler Dachboden bzw. Kellerraum. Hitze ist schädlich für den Wechselrichter.
Wie funktioniert die automatische Trennung vom Netz, wenn der Stromversorger sein Netz unterbricht?
Es ist eine automatische Einrichtung in den Wechselrichtern integriert. Durch das so genannte ENS System wird die Einspeisung innerhalb kürzester Zeit unterbrochen, wenn das Netz abgeschaltet.
Welche Unterlagen benötige ich für den Netzanschluss beim Energieversorger?
Lageplan, Übersichtsplan der Solaranlage mit Nenndaten der einzelnen Komponenten, Beschreibung der Schutzeinrichtungen mit Angabe über Art, Fabrikat, Schaltung und Funktion, Konformitätserklärung für den Wechselrichter, Angaben über Kurzschlussfestigkeit der Schaltorgane. Zählerantrag und Errichterbescheinigung. Alle erforderlichen Unterlagen sollten vom Installateur erstellt, zusammengetragen und bei der Inbetriebnahme mit den erforderlichen Messprotokollen übergeben werden.
Wie komme ich an das Geld?
Mit dem Stromversorger wird ein Einspeisevertrag geschlossen, der die gesetzlichen Regelungen, wie z.B. die Vergütung regelt, aber auch Zahlungsweise und Gebühren aufführt. Bei jährlicher Abrechnung wird oftmals die zusätzliche Zählergebühr (ca. 40,00/ Jahr) erlassen.
Wie wird der Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist?
Die Zähleranlage wird um einen zusätzlichen Zähler erweitert. Ist noch ein freies Feld in der Zähleranlage vorhanden, so kann dieses in Absprache mit dem Stromversorger genutzt werden. Ansonsten wird ein zusätzlicher kleiner Zählerschrank installiert.
Was kosten die Komponenten?
Für Standardanlagen kann von einem Preis zwischen 6.000 – 8.000 € ausgegangen werden. Sonderlösungen oder größere Anlagen sollten Sie sich einzeln kalkulieren lassen.
Was bedeutet kWp?
kWp, sprich Kilowatt-Peak (englisch: Peak = Spitze), ist die Einheit für die Spitzenleistung eines PV-Generators unter Standardtestbedingungen.
Wie viel wird meine Anlage im Jahr bringen?
Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich stark von einigen Rahmenbedingungen ab. Ausrichtung der Anlage (Süden?), Neigung der Anlage, (welche Neigung hat das Dach), Einstrahlungswerte am Standort und nicht zuletzt das Wetter. Als grobe Planungshilfe kann folgender Wert angenommen werden: 800-900 kWh pro Jahr je kWp installierte Leistung.
Wie kann ich photovoltaischen Strom nutzen?
Bei einer netzgekoppelten PV-Anlage wird aufgrund der erhöhten Einspeisevergütung in der Regel der gesamte produzierte Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist und an den Netzbetreiber verkauft.

Seit dem 1, Januar 2004 gilt das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Darin werden PV-Anlagen bzgl. der Einspeisevergütung wie folgt behandelt:

Die Einspeisevergütung hängt von drei Faktoren ab:

  1. Systemgröße
  2. der Art und Weise wie das System auf dem Gebäude installiert ist
  3. Jahr der Installation
Welche Leistung erbringt eine Solarzelle?

Eine einzelne Solarzelle in der Größe 10 x 10 cm erzeugt im vollen Sonnenlicht etwa 0,5 Volt Spannung und 2,4 Ampère Strom. Das entspricht ca. 1,2 Watt Leistung. Mit diesen Werten, vor allem der geringen Spannung, kann man aber meist nur wenig anfangen.

Deswegen schaltet man typischerweise mehrere Solarzellen zusammen (in Reihe), und "verpackt" zudem die Zellen zum besseren Schutz vor Umwelteinflüssen zwischen Scheiben aus Glas oder Kunststoff.

Das ganze nennt man dann ein Modul. Ein solches Photovoltaik-Modul gibt Strom- und Spannungswerte ab, mit denen man wirklich etwas anfangen kann. Sehr gebräuchlich sind z.B. Module mit 36 Zellen, aber auch Großmodule bis 2,5 m² Fläche. An einem klaren Sonnentag strahlt die Sonne bei uns etwa 1000 Watt pro m² ein. 1000 Watt entsprechen z. B. der Leistung einer mittleren Kochplatte. Ein Modul von 1 m² leistet unter diesen Bedingungen etwa 120 Watt.

Die Grundeinheit einer Photovoltaikanlage ist das PV-Modul, in dem eine bestimmte Anzahl Solarzellen elektrisch verschaltet sind. Mehrere Module werden zum Generator verbunden. Der von den Solarzellen produzierte Gleichstrom wird über Gleichstromleitungen zum Wechselrichter geführt. Dieses Gerät wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der bei einer netzgekoppelten PV-Anlage über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Bei einer Inselanlage wird Solarstrom zumeist in Batterien oder Akkus gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt verbraucht.

Was sind amorphe / microamorphe Module (Dünnschicht)?
Amorphe oder auch microamorphe Module werden in der Plasmaphase auf Floatglas aufgedampft und bestehen auch aus Silizium. Der Materialeinsatz an verbrauchtem Silizium innerhalb der Herstellungsphase beträgt nur 1% gegenüber herkömmlichen Siliziummodulen.

Demzufolge sind diese Module kostengünstiger, jedoch ist der Wirkungsgrad geringer gegenüber herkömmlich produzierten Modulen. Der wichtigste Vorteil ist jedoch, dass amorphe / microamorphe Module wesentlich aktionsfreudiger sind. Das bedeutet, dass schon bei diffusen Lichtverhältnissen (Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangsphase, ebenso bei bewölktem Himmel) gute Stromernteergebnisse erzielt werden.
Was sind Polykristalline Module?
Polykristalline oder auch Multikristalline Module haben ein gutes Preis/ Leistungsverhältnis. Das heißt der Preis Pro KWp ist akzeptabel günstig. Das liegt an den günstigeren Herstellungsverfahren.

Halbleiterreines Silizium wird im Unterdruckbereich unter Schutzglas aufgeschmolzen und in so genannten Kokillen gegossen, in denen es unter Temperaturzuführung gerichtet erstarrt. Die Multi-kristallinen Blöcke werden mit feinsten Sägen zu Säulen mit quadratischer Zellen-Grundfläche weiterverarbeitet. Die Säulen werden mit Innenlochsägen in multikristalline Silizium-Scheiben mit einer Stärke von 0,45 mm zerteilt und gereinigt.

Dieses Zwischenprodukt wird auch als Wafer bezeichnet.

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